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Die folgende Tabelle enthält die Fachbegriffe in chronologischer Abfolge des Unterrichts. Zur alphabetischen Sortierung bitte hier klicken.

Sekundarstufe I |
|
|---|---|
| Experiment | Eine Frage an die Natur |
| Suspension | Aufschwämmung feinster Teilchen |
| Emulsion | Eine scheinbare Mischung zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten, die sich daher schnell wieder in zwei Phasen auftrennt |
| Atome | Kleinste Teilchen eines Elements, die mit chemischen Mitteln nicht mehr teilbar sind |
| Summenformel | Eine Verhältnisformel, die das Zahlenverhältnis der Atome in einer Verbindung beschreibt; sie gibt außerdem an, wieviele Atome ein Molekül bilden |
| Satz von der Erhaltung der Energie | Energie kann weder erschaffen noch vernichtet werden. Man kann lediglich einzelne Energieformen ineinander überführen |
| Aktivierungsenergie | Die Energie, die zur Auslösung eines chemischen Vorganges benötigt wird |
| Analyse | Die Zerlegung einer Verbindung in ihre Elemente / Bestandteile |
| Synthese | Die Vereinigung von Elementen zu einer Verbindung |
| Sauerstoffaffinität | Das Bestreben eines Elements, mit Sauerstoff zu reagieren |
| Exotherme Reaktion | Eine chemische Reaktion, bei der der Energieinhalt der Produkte geringer ist als der der Edukte |
| Endotherme Reaktion | Eine chemische Reaktion, bei der der Energieinhalt der Edukte geringer ist als der der Produkte |
| Gesetz von der Erhaltung der Masse | Bei einer chemischen Reaktion bleibt die Masse der beteiligten Stoffe erhalten |
| Gesetz der konstanten Massenverhältnisse | Jede Verbindung enthält die Elemente, aus denen sie besteht, in einem unveränderlichen, man sagt "konstanten" Massenverhältnis |
| Oxid | Verbindung eines Elementes mit Sauerstoff |
| Oxidation | Die Aufnahme von Sauerstoff in einer exothermen Reaktion |
| Reduktion | Die Abgabe von Sauerstoff in einer endothermen Reaktion |
| Redoxreaktion | Chemische Reaktion verbunden mit einer Reduktion und einer Oxidation; eine Sauerstoffübertragungsreaktion |
| Reduktionsmittel | Eine Substanz, die andere Stoffe reduzieren kann; sie wird selbst oxidiert |
| Oxidationsmittel | Eine Substanz, die andere Stoffe oxidieren kann; sie wird selbst reduziert |
| Elementsymbol | Abkürzung für den Namen eines chemischen Elements |
| Reagenz | Nachweismittel für bestimmte Stoffe bzw. Teilchen |
| Sauerstoffdonator | Ein Oxidationsmittel; es gibt Sauerstoff an ein Reduktionsmittel ab |
| Sauerstoffakzeptor | Ein Reduktionsmittel; es nimmt Sauerstoff von einem Oxidationsmittel auf |
| Donator-Akzeptor-Prinzip | Die Fähigkeit einer Substanz, als Sauerstoffdonator zu wirken, ist an das Vorhandensein eines Sauerstoffakzeptors gebunden |
| Kalkwasser | Calciumhydroxidlösung; sie wird als Reagenz auf Kohlendioxid benutzt |
| offenes System | Chemisches System, bei dem sowohl Stoff- als auch Wärmeaustausch mit der Umgebung möglich sind |
| geschlossenes System | Chemisches System, bei dem zwar ein Wärmeaustausch möglich, ein Stoffaustausch aber ausgeschlossen ist |
| abgeschlossenes System | auch isoliertes System genannt: ein chemisches System, das weder Stoff- noch Wärmeaustausch mit der Umgebung zulässt |
| Modell | Modelle sind vereinfachte Bilder unserer Wirklichkeit, die nur in unserem Bewusstsein existieren und die uns helfen, unsere Beobachtungen aus der Wirklichkeit zu erklären. Modelle sind aber nie mit der Wirklichkeit gleichzusetzen; sie entstehen durch Kombination von Erfahrungen und Hypothesen |
| Hypothese | Eine unbewiesene Annahme, die die experimentellen Beobachtungen gut erklärt; so lange gültig, bis ein Experiment der Hypothese widerspricht |
| Avogadrokonstante / Loschmidtsche Zahl | Die Zahl L hat den Wert von 6,02*1023 Teilchen |
| Mol | L gleichartige Teilchen, das ist eine Menge von ca. 602 Trilliarden, werden als ein Mol bezeichnet |
| Verhältnisformel | Formeln von Feststoffen, die aus Metall und Nichtmetall entstanden sind |
| Gesetz der mehrfachen Massenverhältnisse | Bilden zwei Elemente A und B mehrere Verbindungen miteinander, so stehen die Massen von B, die sich mit der gleichen Masse von A verbinden, im Verhältnis kleiner natürlicher Zahlen |
| Elementargruppe / Formeleinheit | Kleinstes Teilchen einer festen Verbindung, bei der man ein e Verhältnisformel angibt |
| Molekül | Kleinstes Teilchen von Flüssigkeiten und Gasen (mit Ausnahme der Edelgase); es besteht aus einer ganz bestimmten Anzahl von Atomen, die miteinander verbunden sind |
| Molekülmasse | Die Masse eines Moleküls einer Substanz in u ausgedrückt |
| molare Masse | Die Masse eines Mols einer Substanz in g/mol ausgedrückt; die Masse von L Atomen, Molekülen oder Elementargruppen in g/mol ausgedrückt |
| Wertigkeit | Sie gibt an, wieviele Atome Wasserstoff ein Atom eines anderen Elements in einer Verbindung binden oder ersetzen kann |
| binäre Verbindung | Sie besteht aus nur zwei verschiedenen Elementen, z.B. Kupfersulfid oder Eisenoxid |
| Satz von Avogadro | Ein Mol eines jeden Gases nimmt bei Normalbedingungen ein Volumen von 22,4 Litern ein |
| Molares Volumen | Das Volumen von einem Mol eines Gases in l/mol ausgedrückt |
| alkalische Lösung | Lösung eines Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxids in Wasser |
| hygroskopisch | wasseranziehend |
| Dichte | Der Quotient aus Masse und Volumen |
| Hydroxid | Eine Substanz, die die einwertige Atomgruppe OH enthält; sie zeigt in wässriger Lösung immer eine alkalische Reaktion |
| Knallgasprobe | Nachweis von Wasserstoff an der offenen Flamme durch schlagartige Reaktion von Knallgas |
| Alkalimetalle | Die Elemente der 1. Hauptgruppe des Periodensystems: Lithium Li, Natrium Na, Kalium K, Rubidium Rb, Caesium Cs und Francium Fr |
| Indikatoren | Sie zeigen durch eine Farbreaktion an, ob eine Flüssigkeit sauer, neutral oder alkalisch reagiert |
| pH-Wert | Er gibt an, wie stark sauer oder alkalisch eine Flüssigkeit reagiert |
| hartes Wasser | Es ist auf den Gehalt an Ca- und Mg - Verbindungen zurückzuführen |
| gebrannter und gelöschter Kalk | gebrannter Kalk ist CaO (Calciumoxid), gelöschter Kalk ist Ca(OH)2 |
| Erdalkalimetalle | Die Elemente der 2. Hauptgruppe des Periodensystems: Beryllium Be, Magnesium Mg, Calcium Ca, Strontium Sr, Barium Ba, Radium Ra |
| Periode | Horizontale Reihe im Periodensystems |
| Ordnungszahl | Um die Reihenfolge der Elemente im Periodensystem einmal festzuhalten, hat man jedem Element eine sogenannte Ordnungszahl zugeordnet |
| Ionen | Geladene Teilchen einer Substanz nennt man Ionen |
| Kationen | elektrisch positiv geladene Ionen; sie wandern im elektrischen Feld zur Kathode (-) |
| Anionen | elektrisch negativ geladene Ionen; sie wandern im elektrischen Feld zur Anode (+) |
| Elektrolyse | Unter der Elektrolyse eines Salzes versteht man die Wanderung seiner Ionen im elektrischen Feld und die Zerlegung des Stoffes bei Anlegen einer Gleichspannung; zwischen Kathode und Anode findet dabei ein Stoff- und Ladungstransport statt |
| Downs-Zelle | Anordnung für die Schmelzflusselektrolyse von Natriumchlorid |
| Elementarladung | Kleinstes existierendes Energiequantum; es können nur Vielfache dieser Elementarladung, jedoch keine Teile dieser Ladung auftreten |
| Elementarteilchen | Träger der Elementarladung |
| Isotope | Sie stehen an der gleichen Stelle im Periodensystem; Isotope sind Atome mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Masse und Neutronenzahl |
| Radioaktivität | Die Eigenschaft von Elementen wie Uran, Radium oder Plutonium, ohne äußere Einwirkung dauernd Strahlen auszusenden |
| Nuklide | alle bekannten Kernsorten; sind in der sogenannten Nuklidkarte zusammengefasst |
| Halbwertzeit | Die Zeit, in der die Hälfte der ursprünglichen Anzahl der vorhandenen Atome einer radioaktiven Substanz zerfallen ist, denn die Strahlung geht innerhalb dieser Zeitspanne auf den halben Wert zurück |
| Aktivität | Anzahl der Kernumwandlungen pro Zeiteinheit; gemessen in Becquerel (Bq) |
| Dosis | Die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Körper aufgenommene Strahlungsenergie |
| Dosisleistung | Die in einem Zeitintervall aufgenommene Strahlungsmenge; gemessen in Sievert pro Stunde (Sv/h) |
| Grundzustand | Der Zustand kleinstmöglicher Energie eines Elektrons |
| Energiequanten | Energie ist gequantelt, d.h. Elektronen können bei Anregung nur ganz bestimmte / diskrete Energiebeträge aufnehmen |
| Ionisierung | Die vollständige Abspaltung eines oder mehrerer Elektronen aus einem Atom |
| Ionisierungsenergie | Damit ein Elektron bei der Anregung den Anziehungsbereich des positiven Atomkernes verlassen kann, muss ihm der Betrag der Ionisierungsenergie zugeführt werden |
| Valenzelektronen | Die Elektronen auf der äußersten Elektronenschale |
| Hauptgruppenelemente | Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass ihre Valenzschale mit bis zu maximal 8 Valenzelektronen besetzt ist (bei He nur 2) |
| Nebengruppenelemente | Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass nachdem die äußerste Schale mit 2 Elektronen besetzt ist, tiefer liegende Schalen kontinuierlich bis zur maximalen Elektronenzahl aufgefüllt werden |
| Lewis-Schreibweise für Atome | Angabe von Elementsymbol und freien Elektronenpaaren bzw. einsamen Elektronen |
| Edelgaskonfiguration / Oktettregel | Die sehr stabile und energiearme Elektronenkonfiguration mit acht Außenelektronen, die i.d.R. bei der Verbindungsbildung erreicht wird (Elektronenoktett) |
| Elektronendonator | Bei der Salzbildung immer das Metallatom, welches seine Außenelektronen an das Nichtmetall abgibt und dabei die Edelgaskonfiguration annimmt |
| Elektronenakzeptor | Bei der Salzbildung immer das Nichtmetallatom, welches Außenelektronen vom Metallatom aufnimmt und dabei die Edelgaskonfiguration annimmt |
| isoelektronisch | zwei Teilchen, die die gleiche Anordnung von Elektronen auf den Schalen besitzen, z.B. das Na-Kation und das Ne-Atom |
| Ionenbindung | Die Art von Bindung, die durch Abgabe und Aufnahme von Valenzelektronen zustande kommt; für alle Salze die charakteristische Bindungsart |
| Koordinationszahl | Die Zahl der ein Kation umgebenden Anionen im Ionengitter, bzw. die Zahl der ein Anion umgebenden Kationen |
| Kugelpackung | dicht gepacktes Ionengitter durch eine auf maximale Raumerfüllung ausgerichtete Abfolge von Kationen und Anionen |
| Elektronenaffinität | Der Energiebetrag, der bei der Bildung von einem Mol Ionen durch Elektronenaufnahme freiwird |
| Gitterenergie | Der Energiebetrag, der bei der Vereinigung entgegengesetzt geladener gasförmiger Ionen zum Ionengitter freiwird |
| Bindungsenergie | Die Energie, die bei der Ausbildung einer Bindung freiwird bzw. die bei der Spaltung einer Bindung benötigt wird |
| Heisenbergsche Unschärferelation | Es ist prinzipiell unmöglich, die Bahn von Elektronen genau zu messen, denn jede Messung verändert den energetischen Zustand eines Elektrons und damit auch seine Bahn |
| Atombindung | auch kovalente oder Elektronenpaarbindung genannt Werden zwei Nichtmetallatome durch ein oder mehrere gemeinsame Elektronenpaare verbunden, so nennt man diesen Typ von Bindung Atombindung |
| VSEPR-Modell | Valence Shell Electron Pair Repulsion Elektronenpaarabstoßung in der Valenzschale |
| Polare Atombindung | Die resultierende Bindung, die auftritt, wenn zwei unterschiedliche Atome durch eine Atombindung verbunden werden; dadurch können Teilladungen auftreten |
| Dipolmolekül | Ein Molekül mit räumlich getrennten elektrischen Ladungen bzw. Polen |
| Elektronegativität (EN) | Ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Bindungselektronen in einer Atombindung näher an sich zu ziehen als das jeweils andere Atom |
| Zwischenmolekulare Kräfte | Zwischen den Molekülen wirkende Anziehungskräfte, auch van-der-Waals-Kräfte genannt |
| Wasserstoffbrücken | Sonderfall von zwischenmolekularen Kräften, der darin begründet liegt, das Wasserstoffatome eine sehr geringe EN besitzen und daher von elektronegativeren Atomen anderer Moleküle leicht angezogen werden können |
| Hydratation | Der Vorgang, bei dem Ionen in wässriger Lösung sich mit Wassermolekülen umhüllen (Ausbildung von Hydrathüllen) und dabei geometrische Strukturen entstehen |
| Molekülionen | Zum Beispiel Sulfat-, Nitrat- oder Phosphationen, die aus mehreren Atomsorten nichtmetallischer Elemente in Atombindungen bestehen; gegensätzliche Beispiele sind Chloridionen oder Oxidionen |
| Oxoniumionen | Sind positiv geladene H3O+-Ionen |
| Hydroniumionen | Sind hydratisierte Oxoniumionen |
| Protolyse | Eine Protonenübertragungsreaktion: ein Protonendonator (-spender) gibt Protonen an einen Protonenakzeptor (-empfänger) ab |
| Dissoziation | Eine Reaktion, bei der eine Spaltung eines Moleküls auftritt, z.B. die Spaltung eines Chlormoleküls oder die Spaltung einer Säure in ihre Ionen |
| Säureanhydrid | Säure "ohne Wasser", z.B. ist Kohlendioxid das Säureanhydrid der Kohlensäure, Schwefeldioxid das Anhydrid der Schwefligen Säure usw. |
| pH-Wert | Ein Maß für den Gehalt einer wässrigen Lösung an Hydroniumionen |
| Ammoniumion | Das NH4+-Ion |
| Reversible Reaktionen | Sind umkehrbare Reaktionen, d.h. Produkte reagieren zurück zu den Edukten |
| Gleichgewichtsreaktionen | Sind umkehrbare Reaktionen, die nach einer gewissen Reaktionszeit äußerlich zu einem scheinbaren Stillstand gekommen sind, aber dennoch weiterhin Edukt zu Produkt bzw. Produkt zu Edukt umgesetzt wird (dynamisches Gleichgewicht); es spielt sich nach dieser Zeit ein Gleichgewicht zwischen Edukten und Produkten ein |
| Saure Lösung | Sie enthalten immer einen Überschuss an H3O+-Ionen |
| Alkalische Lösungen | Sie enthalten immer einen Überschuss an OH--Ionen |
| Neutralisation | Die Vereinigung äquivalenter (gleicher) Mengen an Hydroniumionen und Hydroxidionen |
| Titration | Weiss man den Gehalt einer Säure (Base), so kann man mit Hilfe dieser Labormethode den Gehalt einer Base (Säure) bestimmen, indem man den Äquivalenzpunkt feststellt |
| Äquivalenzpunkt | Endpunkt einer Titration, an dem gleiche Mengen Hydronium- und Hydroxidionen vorliegen und sich zu neutralem Wasser vereinigen |
| Prinzip von Le Chatelier Prinzip vom kleinsten Zwang |
Wirkt man auf ein im Gleichgewicht befindliches System einen äußeren Zwang aus (durch Verändern von Druck, Temperatur oder Konzentration), wo verschiebt sich das Gleichgewicht derart, dass es diesem Zwang ausweicht, ihn also vermindert |
| Haber-Bosch-Verfahren | Industrielles anorganisches Verfahren zur Synthese von Ammoniak NH3 aus Stickstoff und Wasserstoff |
| Dimerisierung | Verdopplung eines Moleküls, z.B. von Stickstoffdioxid zu Distickstofftetroxid |
| MAK-Wert | Wert für die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration eines Schadstoffes; Angabe normalerweise in ppm (parts per million, Teile auf eine Million Teile) |
| Reduktionsmittel | neu: ein Stoff, der Elektronen abgibt, also selbst oxidiert wird |
| Oxidationsmittel | neu: ein Stoff, der Elektronen aufnimmt, also selbst reduziert wird |
| Oxidationszahl | Hilfsmittel zum Ausgleichen von Redoxgleichungen: die Oxidationszahl ist eine fiktive Ladungszahl, die sich ergibt, wenn man ein gebundenes Atom wie ein Ion betrachtet; dabei werden die bindenden Elektronen dem jeweils elektronegativeren Bindungspartner zugerechnet |
| Oxidation | Elektronenabgabe, d.h. Erhöhung der Oxidationszahl während einer Reaktion |
| Reduktion | Elektronenaufnahme, d.h. Erniedrigung der Oxidationszahl während einer Reaktion |
| Organische Chemie | Chemie der Kohlenstoffverbindungen: Kohlenstoffatome können sich theoretisch untereinander zu langen Ketten und ringförmigen Molekülen verbinden und gleichzeitig andere Atome binden, insbesondere Wasserstoff, aber auch Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor und Halogen |
| Genfer Nomenklatur | Einheitliche und verbindliche Festsetzung von Benennungsregeln für organische Substanzen |
| IUPAC | International Union of Pure and Applied Chemistry |
| Isomerie | Erscheinung der Existenz zweier oder mehrerer Stoffe mit gleicher Summen- aber verschiedener Strukturformeln; die Stoffe selbst heißen dann Isomere |
| Konformationsisomerie | Erscheinung der Existenz mehrerer Anordnungen ein und des selben Moleküls, die aufgrund der Drehung um Einfachbindungen entstehen; die Anordnungen heißen Konformere (z.B. Sessel- und Wannenform des Cyclohexans |
| Substitution | Bei einer Substitution werden Atome oder Atomgruppen gegen andere Atome oder Atomgruppen ausgetauscht |
| Beilsteinprobe | Reaktion zum Nachweis von Halogen in organischen Verbindungen (durch Bildung von Kupferhalogeniden): grüne Flammenfärbung in der Bunsenbrennerflamme |
| Funktionelle Gruppe | Charakteristische Atomgruppierung, die der Substanzklasse seine spezifischen Eigenschaften verleiht, z.B. die Hydroxy-, Nitro-, Amino-, Aldehyd- oder Sulfonsäuregruppe |
| Addition | Eine Reaktion, bei der an eine Mehrfachbindung ein Molekül angelagert wird, ohne ein Atom oder eine Atomgruppe zu ersetzen |
| Aromatische Kohlenwasserstoffe | Sie enthalten als charakteristisches Strukturelement den Phenylrest -C6H6 |
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Sekundarstufe I |
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|---|---|
| A | |
| abgeschlossenes System | auch isoliertes System genannt: ein chemisches System, das weder Stoff- noch Wärmeaustausch mit der Umgebung zulässt |
| Addition | Eine Reaktion, bei der an eine Mehrfachbindung ein Molekül angelagert wird, ohne ein Atom oder eine Atomgruppe zu ersetzen |
| Äquivalenzpunkt | Endpunkt einer Titration, an dem gleiche Mengen Hydronium- und Hydroxidionen vorliegen und sich zu neutralem Wasser vereinigen |
| Aktivierungsenergie | Die Energie, die zur Auslösung eines chemischen Vorganges benötigt wird |
| Aktivität | Anzahl der Kernumwandlungen pro Zeiteinheit; gemessen in Becquerel (Bq) |
| Alkalimetalle | Die Elemente der 1. Hauptgruppe des Periodensystems: Lithium Li, Natrium Na, Kalium K, Rubidium Rb, Caesium Cs und Francium Fr |
| alkalische Lösung | Lösung eines Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxids in Wasser |
| Alkalische Lösungen | Sie enthalten immer einen Überschuss an OH--Ionen |
| Ammoniumion | Das NH4+-Ion |
| Analyse | Die Zerlegung einer Verbindung in ihre Elemente / Bestandteile |
| Anionen | elektrisch negativ geladene Ionen; sie wandern im elektrischen Feld zur Anode (+) |
| Aromatische Kohlenwasserstoffe | Sie enthalten als charakteristisches Strukturelement den Phenylrest -C6H6 |
| Atombindung | auch kovalente oder Elektronenpaarbindung genannt Werden zwei Nichtmetallatome durch ein oder mehrere gemeinsame Elektronenpaare verbunden, so nennt man diesen Typ von Bindung Atombindung |
| Atome | Kleinste Teilchen eines Elements, die mit chemischen Mitteln nicht mehr teilbar sind |
| Avogadrokonstante / Loschmidtsche Zahl | Die Zahl L hat den Wert von 6,02*1023 Teilchen |
| B | |
| Beilsteinprobe | Reaktion zum Nachweis von Halogen in organischen Verbindungen (durch Bildung von Kupferhalogeniden): grüne Flammenfärbung in der Bunsenbrennerflamme |
| binäre Verbindung | Sie besteht aus nur zwei verschiedenen Elementen, z.B. Kupfersulfid oder Eisenoxid |
| Bindungsenergie | Die Energie, die bei der Ausbildung einer Bindung freiwird bzw. die bei der Spaltung einer Bindung benötigt wird |
| C | |
| D | |
| Dichte | Der Quotient aus Masse und Volumen |
| Dimerisierung | Verdopplung eines Moleküls, z.B. von Stickstoffdioxid zu Distickstofftetroxid |
| Dipolmolekül | Ein Molekül mit räumlich getrennten elektrischen Ladungen bzw. Polen |
| Dissoziation | Eine Reaktion, bei der eine Spaltung eines Moleküls auftritt, z.B. die Spaltung eines Chlormoleküls oder die Spaltung einer Säure in ihre Ionen |
| Donator-Akzeptor-Prinzip | Die Fähigkeit einer Substanz, als Sauerstoffdonator zu wirken, ist an das Vorhandensein eines Sauerstoffakzeptors gebunden |
| Dosis | Die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Körper aufgenommene Strahlungsenergie |
| Dosisleistung | Die in einem Zeitintervall aufgenommene Strahlungsmenge; gemessen in Sievert pro Stunde (Sv/h) |
| Downs-Zelle | Anordnung für die Schmelzflusselektrolyse von Natriumchlorid |
| E | |
| Edelgaskonfiguration / Oktettregel | Die sehr stabile und energiearme Elektronenkonfiguration mit acht Außenelektronen, die i.d.R. bei der Verbindungsbildung erreicht wird (Elektronenoktett) |
| Elektronegativität (EN) | Ein Maß für die Fähigkeit eines Atoms, Bindungselektronen in einer Atombindung näher an sich zu ziehen als das jeweils andere Atom |
| Elektronenaffinität | Der Energiebetrag, der bei der Bildung von einem Mol Ionen durch Elektronenaufnahme freiwird |
| Elektronenakzeptor | Bei der Salzbildung immer das Nichtmetallatom, welches Außenelektronen vom Metallatom aufnimmt und dabei die Edelgaskonfiguration annimmt |
| Elektronendonator | Bei der Salzbildung immer das Metallatom, welches seine Außenelektronen an das Nichtmetall abgibt und dabei die Edelgaskonfiguration annimmt |
| Elektrolyse | Unter der Elektrolyse eines Salzes versteht man die Wanderung seiner Ionen im elektrischen Feld und die Zerlegung des Stoffes bei Anlegen einer Gleichspannung; zwischen Kathode und Anode findet dabei ein Stoff- und Ladungstransport statt |
| Elementargruppe / Formeleinheit | Kleinstes Teilchen einer festen Verbindung, bei der man ein e Verhältnisformel angibt |
| Elementarladung | Kleinstes existierendes Energiequantum; es können nur Vielfache dieser Elementarladung, jedoch keine Teile dieser Ladung auftreten |
| Elementarteilchen | Träger der Elementarladung |
| Elementsymbol | Abkürzung für den Namen eines chemischen Elements |
| Emulsion | Eine scheinbare Mischung zweier nicht mischbarer Flüssigkeiten, die sich daher schnell wieder in zwei Phasen auftrennt |
| Endotherme Reaktion | Eine chemische Reaktion, bei der der Energieinhalt der Edukte geringer ist als der der Produkte |
| Energiequanten | Energie ist gequantelt, d.h. Elektronen können bei Anregung nur ganz bestimmte / diskrete Energiebeträge aufnehmen |
| Erdalkalimetalle | Die Elemente der 2. Hauptgruppe des Periodensystems: Beryllium Be, Magnesium Mg, Calcium Ca, Strontium Sr, Barium Ba, Radium Ra |
| Exotherme Reaktion | Eine chemische Reaktion, bei der der Energieinhalt der Produkte geringer ist als der der Edukte |
| Experiment | Eine Frage an die Natur |
| F | |
| Funktionelle Gruppe | Charakteristische Atomgruppierung, die der Substanzklasse seine spezifischen Eigenschaften verleiht, z.B. die Hydroxy-, Nitro-, Amino-, Aldehyd- oder Sulfonsäuregruppe |
| G | |
| gebrannter und gelöschter Kalk | gebrannter Kalk ist CaO (Calciumoxid), gelöschter Kalk ist Ca(OH)2 |
| Genfer Nomenklatur | Einheitliche und verbindliche Festsetzung von Benennungsregeln für organische Substanzen |
| geschlossenes System | Chemisches System, bei dem zwar ein Wärmeaustausch möglich, ein Stoffaustausch aber ausgeschlossen ist |
| Gesetz der konstanten Massenverhältnisse | Jede Verbindung enthält die Elemente, aus denen sie besteht, in einem unveränderlichen, man sagt "konstanten" Massenverhältnis |
| Gesetz der mehrfachen Massenverhältnisse | Bilden zwei Elemente A und B mehrere Verbindungen miteinander, so stehen die Massen von B, die sich mit der gleichen Masse von A verbinden, im Verhältnis kleiner natürlicher Zahlen |
| Gesetz von der Erhaltung der Masse | Bei einer chemischen Reaktion bleibt die Masse der beteiligten Stoffe erhalten |
| Gitterenergie | Der Energiebetrag, der bei der Vereinigung entgegengesetzt geladener gasförmiger Ionen zum Ionengitter freiwird |
| Gleichgewichtsreaktionen | Sind umkehrbare Reaktionen, die nach einer gewissen Reaktionszeit äußerlich zu einem scheinbaren Stillstand gekommen sind, aber dennoch weiterhin Edukt zu Produkt bzw. Produkt zu Edukt umgesetzt wird (dynamisches Gleichgewicht); es spielt sich nach dieser Zeit ein Gleichgewicht zwischen Edukten und Produkten ein |
| Grundzustand | Der Zustand kleinstmöglicher Energie eines Elektrons |
| H | |
| Haber-Bosch-Verfahren | Industrielles anorganisches Verfahren zur Synthese von Ammoniak NH3 aus Stickstoff und Wasserstoff |
| Halbwertzeit | Die Zeit, in der die Hälfte der ursprünglichen Anzahl der vorhandenen Atome einer radioaktiven Substanz zerfallen ist, denn die Strahlung geht innerhalb dieser Zeitspanne auf den halben Wert zurück |
| hartes Wasser | Es ist auf den Gehalt an Ca- und Mg - Verbindungen zurückzuführen |
| Hauptgruppenelemente | Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass ihre Valenzschale mit bis zu maximal 8 Valenzelektronen besetzt ist (bei He nur 2) |
| Heisenbergsche Unschärferelation | Es ist prinzipiell unmöglich, die Bahn von Elektronen genau zu messen, denn jede Messung verändert den energetischen Zustand eines Elektrons und damit auch seine Bahn |
| Hydratation | Der Vorgang, bei dem Ionen in wässriger Lösung sich mit Wassermolekülen umhüllen (Ausbildung von Hydrathüllen) und dabei geometrische Strukturen entstehen |
| Hydroniumionen | Sind hydratisierte Oxoniumionen |
| Hydroxid | Eine Substanz, die die einwertige Atomgruppe OH enthält; sie zeigt in wässriger Lösung immer eine alkalische Reaktion |
| hygroskopisch | wasseranziehend |
| Hypothese | Eine unbewiesene Annahme, die die experimentellen Beobachtungen gut erklärt; so lange gültig, bis ein Experiment der Hypothese widerspricht |
| I | |
| Indikatoren | Sie zeigen durch eine Farbreaktion an, ob eine Flüssigkeit sauer, neutral oder alkalisch reagiert |
| Ionen | Geladene Teilchen einer Substanz nennt man Ionen |
| Ionenbindung | Die Art von Bindung, die durch Abgabe und Aufnahme von Valenzelektronen zustande kommt; für alle Salze die charakteristische Bindungsart |
| Ionisierung | Die vollständige Abspaltung eines oder mehrerer Elektronen aus einem Atom |
| Ionisierungsenergie | Damit ein Elektron bei der Anregung den Anziehungsbereich des positiven Atomkernes verlassen kann, muss ihm der Betrag der Ionisierungsenergie zugeführt werden |
| isoelektronisch | zwei Teilchen, die die gleiche Anordnung von Elektronen auf den Schalen besitzen, z.B. das Na-Kation und das Ne-Atom |
| Isomerie | Erscheinung der Existenz zweier oder mehrerer Stoffe mit gleicher Summen- aber verschiedener Strukturformeln; die Stoffe selbst heißen dann Isomere |
| Isotope | Sie stehen an der gleichen Stelle im Periodensystem; Isotope sind Atome mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Masse und Neutronenzahl |
| IUPAC | International Union of Pure and Applied Chemistry |
| J | |
| K | |
| Kalkwasser | Calciumhydroxidlösung; sie wird als Reagenz auf Kohlendioxid benutzt |
| Kationen | elektrisch positiv geladene Ionen; sie wandern im elektrischen Feld zur Kathode (-) |
| Knallgasprobe | Nachweis von Wasserstoff an der offenen Flamme durch schlagartige Reaktion von Knallgas |
| Konformationsisomerie | Erscheinung der Existenz mehrerer Anordnungen ein und des selben Moleküls, die aufgrund der Drehung um Einfachbindungen entstehen; die Anordnungen heißen Konformere (z.B. Sessel- und Wannenform des Cyclohexans |
| Koordinationszahl | Die Zahl der ein Kation umgebenden Anionen im Ionengitter, bzw. die Zahl der ein Anion umgebenden Kationen |
| Kugelpackung | dicht gepacktes Ionengitter durch eine auf maximale Raumerfüllung ausgerichtete Abfolge von Kationen und Anionen |
| L | |
| Lewis-Schreibweise für Atome | Angabe von Elementsymbol und freien Elektronenpaaren bzw. einsamen Elektronen |
| M | |
| MAK-Wert | Wert für die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration eines Schadstoffes; Angabe normalerweise in ppm (parts per million, Teile auf eine Million Teile) |
| Modell | Modelle sind vereinfachte Bilder unserer Wirklichkeit, die nur in unserem Bewusstsein existieren und die uns helfen, unsere Beobachtungen aus der Wirklichkeit zu erklären. Modelle sind aber nie mit der Wirklichkeit gleichzusetzen; sie entstehen durch Kombination von Erfahrungen und Hypothesen |
| Mol | L gleichartige Teilchen, das ist eine Menge von ca. 602 Trilliarden, werden als ein Mol bezeichnet |
| molare Masse | Die Masse eines Mols einer Substanz in g/mol ausgedrückt; die Masse von L Atomen, Molekülen oder Elementargruppen in g/mol ausgedrückt |
| Molares Volumen | Das Volumen von einem Mol eines Gases in l/mol ausgedrückt |
| Molekül | Kleinstes Teilchen von Flüssigkeiten und Gasen (mit Ausnahme der Edelgase); es besteht aus einer ganz bestimmten Anzahl von Atomen, die miteinander verbunden sind |
| Molekülionen | Zum Beispiel Sulfat-, Nitrat- oder Phosphationen, die aus mehreren Atomsorten nichtmetallischer Elemente in Atombindungen bestehen; gegensätzliche Beispiele sind Chloridionen oder Oxidionen |
| Molekülmasse | Die Masse eines Moleküls einer Substanz in u ausgedrückt |
| N | |
| Nebengruppenelemente | Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass nachdem die äußerste Schale mit 2 Elektronen besetzt ist, tiefer liegende Schalen kontinuierlich bis zur maximalen Elektronenzahl aufgefüllt werden |
| Neutralisation | Die Vereinigung äquivalenter (gleicher) Mengen an Hydroniumionen und Hydroxidionen |
| Nuklide | alle bekannten Kernsorten; sind in der sogenannten Nuklidkarte zusammengefasst |
| O | |
| offenes System | Chemisches System, bei dem sowohl Stoff- als auch Wärmeaustausch mit der Umgebung möglich sind |
| Ordnungszahl | Um die Reihenfolge der Elemente im Periodensystem einmal festzuhalten, hat man jedem Element eine sogenannte Ordnungszahl zugeordnet |
| Organische Chemie | Chemie der Kohlenstoffverbindungen: Kohlenstoffatome können sich theoretisch untereinander zu langen Ketten und ringförmigen Molekülen verbinden und gleichzeitig andere Atome binden, insbesondere Wasserstoff, aber auch Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor und Halogen |
| Oxid | Verbindung eines Elementes mit Sauerstoff |
| Oxidation | Die Aufnahme von Sauerstoff in einer exothermen Reaktion |
| Oxidation | neu: Elektronenabgabe, d.h. Erhöhung der Oxidationszahl während einer Reaktion |
| Oxidationsmittel | Eine Substanz, die andere Stoffe oxidieren kann; sie wird selbst reduziert |
| Oxidationsmittel | neu: ein Stoff, der Elektronen aufnimmt, also selbst reduziert wird |
| Oxidationszahl | Hilfsmittel zum Ausgleichen von Redoxgleichungen: die Oxidationszahl ist eine fiktive Ladungszahl, die sich ergibt, wenn man ein gebundenes Atom wie ein Ion betrachtet; dabei werden die bindenden Elektronen dem jeweils elektronegativeren Bindungspartner zugerechnet |
| Oxoniumionen | Sind positiv geladene H3O+-Ionen |
| P | |
| Periode | Horizontale Reihe im Periodensystems |
| pH-Wert | Er gibt an, wie stark sauer oder alkalisch eine Flüssigkeit reagiert |
| pH-Wert | Ein Maß für den Gehalt einer wässrigen Lösung an Hydroniumionen |
| Polare Atombindung | Die resultierende Bindung, die auftritt, wenn zwei unterschiedliche Atome durch eine Atombindung verbunden werden; dadurch können Teilladungen auftreten |
| Prinzip von Le Chatelier Prinzip vom kleinsten Zwang |
Wirkt man auf ein im Gleichgewicht befindliches System einen äußeren Zwang aus (durch Verändern von Druck, Temperatur oder Konzentration), wo verschiebt sich das Gleichgewicht derart, dass es diesem Zwang ausweicht, ihn also vermindert |
| Protolyse | Eine Protonenübertragungsreaktion: ein Protonendonator (-spender) gibt Protonen an einen Protonenakzeptor (-empfänger) ab |
| Q | |
| R | |
| Radioaktivität | Die Eigenschaft von Elementen wie Uran, Radium oder Plutonium, ohne äußere Einwirkung dauernd Strahlen auszusenden |
| Reagenz | Nachweismittel für bestimmte Stoffe bzw. Teilchen |
| Redoxreaktion | Chemische Reaktion verbunden mit einer Reduktion und einer Oxidation; eine Sauerstoffübertragungsreaktion |
| Reduktion | Die Abgabe von Sauerstoff in einer endothermen Reaktion |
| Reduktion | neu: Elektronenaufnahme, d.h. Erniedrigung der Oxidationszahl während einer Reaktion |
| Reduktionsmittel | Eine Substanz, die andere Stoffe reduzieren kann; sie wird selbst oxidiert |
| Reduktionsmittel | neu: ein Stoff, der Elektronen abgibt, also selbst oxidiert wird |
| Reversible Reaktionen | Sind umkehrbare Reaktionen, d.h. Produkte reagieren zurück zu den Edukten |
| S | |
| Satz von Avogadro | Ein Mol eines jeden Gases nimmt bei Normalbedingungen ein Volumen von 22,4 Litern ein |
| Satz von der Erhaltung der Energie | Energie kann weder erschaffen noch vernichtet werden. Man kann lediglich einzelne Energieformen ineinander überführen |
| Säureanhydrid | Säure "ohne Wasser", z.B. ist Kohlendioxid das Säureanhydrid der Kohlensäure, Schwefeldioxid das Anhydrid der Schwefligen Säure usw. |
| Sauerstoffakzeptor | Ein Reduktionsmittel; es nimmt Sauerstoff von einem Oxidationsmittel auf |
| Sauerstoffaffinität | Das Bestreben eines Elements, mit Sauerstoff zu reagieren |
| Sauerstoffdonator | Ein Oxidationsmittel; es gibt Sauerstoff an ein Reduktionsmittel ab |
| Saure Lösung | Sie enthalten immer einen Überschuss an H3O+-Ionen |
| Substitution | Bei einer Substitution werden Atome oder Atomgruppen gegen andere Atome oder Atomgruppen ausgetauscht |
| Summenformel | Eine Verhältnisformel, die das Zahlenverhältnis der Atome in einer Verbindung beschreibt; sie gibt außerdem an, wieviele Atome ein Molekül bilden |
| Suspension | Aufschwämmung feinster Teilchen |
| Synthese | Die Vereinigung von Elementen zu einer Verbindung |
| T | |
| Titration | Weiss man den Gehalt einer Säure (Base), so kann man mit Hilfe dieser Labormethode den Gehalt einer Base (Säure) bestimmen, indem man den Äquivalenzpunkt feststellt |
| U | |
| V | |
| Valenzelektronen | Die Elektronen auf der äußersten Elektronenschale |
| Verhältnisformel | Formeln von Feststoffen, die aus Metall und Nichtmetall entstanden sind |
| VSEPR-Modell | Valence Shell Electron Pair Repulsion Elektronenpaarabstoßung in der Valenzschale |
| W | |
| Wasserstoffbrücken | Sonderfall von zwischenmolekularen Kräften, der darin begründet liegt, das Wasserstoffatome eine sehr geringe EN besitzen und daher von elektronegativeren Atomen anderer Moleküle leicht angezogen werden können |
| Wertigkeit | Sie gibt an, wieviele Atome Wasserstoff ein Atom eines anderen Elements in einer Verbindung binden oder ersetzen kann |
| X | |
| Y | |
| Z | |
| Zwischenmolekulare Kräfte | Zwischen den Molekülen wirkende Anziehungskräfte, auch van-der-Waals-Kräfte genannt |
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Last Update: 27/09/2011 |