Willkommen beim Liebfrauenchor der Pfarrei Liebfrauen Worms


Vita des Dirigenten Uli Kneisel (seit März 2017)

Uli Kneisel, geboren in Asselheim, studiert seit 2009 an der Musikhochschule Mannheim
in den Fächern Schulmusik und Musiktheorie. Seine Dirigierausbildung erhielt er unter anderem
im Leistungsfach bei Markus Theinert, Georg Grün und Christoph Siebert, sowie in Meisterkursen
bei Morten Schuldt-Jensen, Jan Scheerer und Harald Jers. Derzeit leitet er das Vokalensemble
Camerata Cambiata, den Grünstadter Chor Nova Cantica der Pfarreiengemeinschaft Grünstadt,
den Gesangverein Bissersheim sowie seit März 2017 alle Chorgruppen der Liebfrauengemeinde Worms.


Vita des vorherigen Dirigenten Hans Jochen Kaube
(Juli 2013 bis Juli 2016)

Hans Jochen Kaube erhielt in jungen Jahren seinen ersten privaten Instrumentalunterricht, dem 1987 der erste Orgelunterricht an der Musikschule Ludwigshafen am Rhein folgte, den er bis 1990 dort wahrnahm.
Sein Weg führte ihn nach der Schule zuerst zur BASF AG (heute SE), bei der er von 1990 bis 1994 eine technische Ausbildung erhielt. Parallel dazu besuchte er von 1990 bis 1993 das kirchenmusikalische Institut in Speyer, wo er das C-Examen ablegte. Zu seinen Lehrern gehörten Stefan Weiler (Chorleitung), Günther Scheurer (Orgel) und Hans-Rudolf Johner (Tonsatz). Weitere private Studien folgten.
Nach der betrieblichen Ausbildung betrat er zuerst den weiteren Weg der technischen Ausbildung und studierte einige Semester Bio-Medizintechnik in Gießen und Biotechnologie in Mannheim. Jedoch wurde in dieser Zeit sein Drang zur Musik immer größer, der der Zusammenarbeit mit verschiedenen Opern- und OratoriensängerInnen zu verdanken ist.
Bereits 1988 war er in den Dienst als Organist an der Schloss- und Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Ludwigshafen-Oggersheim eingetreten, den er bis 2011 ausübte. Von 1998 bis 2008 war er an gleicher Stelle für die Konzertplanung der Kirche zuständig. Ebenfalls in dieser Zeit war er Mitglied des Coro piccolo, dem Kammerchor des Dekanates Ludwigshafen.
2005 übernahm er den ersten Kirchenchor in Landau, dem bald weitere kirchliche und weltliche Chöre folgen sollten. 2007 beschritt er den Weg der Selbständigkeit und arbeitet heute als freiberuflicher Musiker. Inzwischen leitet er acht Vokalensembles und ist an der Innenstadtpfarrei St. Ludwig in Ludwigshafen am Rhein als Organist tätig. Neben der musikalischen Mitwirkung in der Liturgie gibt er auch immer wieder Konzerte.
Seine Tätigkeit führt ihn auch immer wieder durch Deutschland und das europäische Ausland; so z.B. unter anderem dem Dom zu Speyer, der Hedwigskathedrale in Berlin, den Rosenberger Musiktagen, dem Festival de musique de Savoie sowie der Kathedrale Notre Dame de Paris.

Von Juli 2013 bis Juli 2016 leitete Hans Jochen Kaube die verschiedenen Chorgruppen in Liebfrauen, den Liebfrauenchor, die Antiphonare sowie die Frauenschola Nova Cantica.


Vita des vorherigen Dirigenten Stefan Klopsch (Juni 2012 bis März 2013)

Stefan Klopsch ist Musiklehrer für das Fach Musik im rheinland-pfälzischen Schuldienst sowie Lehrbeauftragter Fachleiter am Staatlichen Studienseminar für Realschulen in Mainz.
Seine musikalische Ausbildung begann Stefan Klopsch am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz, wo er die kirchenmusikalische C-Prüfung ablegte. Danach erhielt er Orgel- und Tonsatzunterricht bei Prof. Heino Schubert.

Nach dem Abitur studierte Stefan Klopsch an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die Fächer Musik, Gemeinschaftskunde und Geschichte für das Lehramt an Realschulen.
Viele Jahre war Stefan Klopsch Leiter des Kath. Kirchenchores Fürfeld und Organist in den Pfarreien St. Martin Gau-Bickelheim und St. Peter Ilvesheim. Aktuell ist er als Organist an der Sandtner-Orgel in St. Matthäus Eisenberg tätig.

In Heidelberg war Stefan Klopsch zwölf Jahre lang Tubist des Großen Orchesters der Universität. Außerdem wirkte er in mehreren Arbeitsphasen des Landesjugendorchesters des Saarlandes mit und war Tubist im Heidelberger Blechbläserquintett.
Prägend für ihn war das Engagement in verschiedenen Chören, u.a. auch im Extra-Chor des Nationaltheaters Mannheim, wo er bei verschiedenen Opernproduktionen mitwirkte.

Ferner singt Stefan Klopsch als Solist in geistlichen Konzerten und gab zusammen mit Peter Shannon am Klavier bereits mehrere Liederabende.
Im Are Musikverlag Mainz sind unter seinem Geburtsnamen Stefan Antweiler die Orgelwerke Carillon, Berceuse und Toccata über das Weihnachtslied "Les anges dans nos campagnes" und Fuge über das Osterlied "Nun freut euch hier und überall" erschienen.

Von Juni 2012 bis März 2013 leitete Stefan Klopsch die verschiedenen Chorgruppen in Liebfrauen, den Liebfrauenchor, die Antiphonare sowie die Frauenschola Nova Cantica.
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Vita des vorherigen langjährigen Dirigenten Michael Sekulla
(Dirigent 1992-2012)

Michael Sekulla studierte nach einer kirchenmusikalischen Ausbildung zunächst Klavier und Schulmusik an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und schloss seine künstlerische Ausbildung im Fach Dirigieren bei Martin Schmidt (Chorleitung) und Andreas Weiss (Orchesterleitung) an der Musikhochschule Karlsruhe ab. Daneben war er Assistent von Universitätsmusikdirektor H.R. Drengemann am Collegium musicum der Universität Heidelberg und Tutor am Institut für Musiktheater der Musikhochschule Karlsruhe. Stark geprägt wurde er durch den ungarischen Dirigenten Zsolt Nagy (Professor am Conservatoire Supérieur de Musique de Paris), bei dem er zahlreiche Meisterkurse besuchte mit dem Schwerpunkt Symphonik der Klassischen Moderne (Strawinsky, Bartok, Prokofiew, Janacek u.a.).

Als Leiter des Symphonieorchesters SAP-Sinfonietta und des Heidelberger Madrigalchores in der Nachfolge von Prof. Gerald Kegelmann prägt er das Konzertleben des Rhein-Neckar-Raumes mit und legt dabei besonderen Wert auf besondere Programmkonzeptionen. 2008 brachte er Petr Ebens Kirchenoper "Jeremias" zur Heidelberger Erstaufführung, ebenso 1910 wiederentdeckte Werke von R. Schumann. Mit einer Produktion von Purcells "Dido & Aeneas" gründete er 2001 die KammerOper Mannheim. Als weitere Produktionen folgten Strawinskys "Geschichte vom Soldaten", im Mozartjahr 2006 "Don Giovanni" von Giuseppe Gazzaniga sowie Rimsky-Korsakows "Mozart und Salieri".

Konzertreisen führen ihn immer wieder v.a. in die Länder Europas, so auch im Jahr 2010 in die Europäische Kulturhauptstadt Pecs nach Ungarn. Er arbeitete mit folgenden Orchestern: Janacek Philharmonie Ostrava (Tschechien), der Philharmonie Baden-Baden, der Banat-Philharmonie Temeswar (Rumänien), dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Münchener Barockorchester L'arpa festante, der Neuen Philharmonie Frankfurt, der Kammerphilharmonie Mannheim u.a.

Als Dozent für Musikalische Gestaltung unterrichtet er an der Theaterakademie Mannheim.

Die Leitung des Liebfrauenchores lag von 1992 bis 2012 in seinen Händen. 1997 übernahm er die Choralschola Antiphonare, danach den Kinderchor und gründete 2007 das leistungsstarke Frauenensemble Nova Cantica. Zum 1. März 2012 wurde er zum Universitätsmusikdirektor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ernannt..


Letzte Aktualisierung: 20.04.2017 Webmaster: Jürgen Menrath